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Fassade_Ausschnitt

Neue Töne am Stadtrand

Für die Bildtransformation zwischen dem Erbgut “Industriehalle” und dem Neubau einer Musikhochschule als “Kraftwerk” braucht es keine bauliche Brache. Sie gelingt im Entwurf intellektuell auch auf einem noch unbebauten Bauplatz mit Verweis auf die (noch) industrielle Umgebung. Enzmann Fischer und das Büro Konstrukt haben im Wettbewerb “Neubau Hochschule Luzern – Musik” in Kooperation gezeigt, wie das geht. Das Verfahren hat zudem eine Episode darüber geschrieben, wie es im SIA um den Anspruch und die Realität bei Honorarforderungen steht. “Neue Töne am Stadtrand” in: werk, bauen+wohnen, Nr. 7/8/2014, S. 55-57.

Frisch(s) Dorf

Stadtfragen hat in Deitingen, Innertkirchen und Näfels nachgeschaut, was Architekten aus Basel, Luzern und Zürich dazu zu sagen haben. Frischs Dorf, in: werk, bauen+wohnen, Nr. 12/2013, S. 72-78.

Der Masterplaner – ein Gespräch mit Kees Christiaanse

Kees Christiaanse ist Architekt, Masterplaner und Professor. Stadtfragen traf sich mit ihm in seinem Ferienhaus im bündnerischen Feldis. Wir sprachen über “Stadtlandschaften” und die Schweiz. Der Masterplaner, in: Komplex Nr. 6 2013.

Vom Wesen der unternehmerischen Stadt

Was macht die Identität, das Wesen einer Stadt aus? Das Büro für Stadtfragen hat dazu Winny Maas befragt. Der Holländer ist Mitgründer der Rotterdamer Architekten MVRDV. Das Interview “Vom (Wesen der unternehmerischen) Stadt” ist 2012 im Buch «Stadtidentität der Zukunft. Wie uns Städte glücklich machen» erschienen (M.L. Hilber, G. Datko, Berlin 2012).

Höhenweg auf Pilatus Kulm

Mit der Panoramagalerie auf dem Luzerner Hausberg Pilatus leisten die Luzerner Architekten Niklaus Graber und Christoph Steiger einen ebenso soliden wie räumlich grosszügigen Beitrag zur Diskussion, was eigenständige Tourismusarchitektur leisten kann (Bild: Stadtfragen 2011). Höhenweg, in: werk, bauen+wohnen, Nr. 12/2012, S. 62 ff. Das Büro für Stadtfragen hat die Architekten zu einem Interview eingeladen.

In Luzern wohnen und vom Mittelmeer träumen

Die Überbauung Citybay in Luzern bietet im Innern der Residenz eine überraschend grüne Oase an: Den Hortus conclusus hat der Landschaftsarchitekt Stefan Köpfli gestaltet. Städtebaulich und architektonisch zeichnen Lussi+Halter für die Citybay verantwortlich. Garten eingeschlossen, in: Sonntagszeitung, 27.11.2011, Seite 65.

Arbon: eine Stadt im Umbau

Die politisch-planerische und kommunikative Integration der Themen Verkehr, Städtebau, Architektur und Kulturökonomie hat die Stadtentwicklungspolitik der Stadt Arbon am Bodensee zu beachtlichen Erfolgen geführt. Ende November 2011 wird auf dem Königareal ein wichtiger Baustein der neuen Stadtmitte eröffnet: Die Überbauung “Rosengarten” von Max Dudler. Stadt im Umbau, Arbon erhält einen neue Stadtmitte, in: Sonntagszeitung, 20.11.2011, Seite 65.

Haus in Giswil ohne eine Idee

Haus “B” ist ein kleines Haus in Giswil von Huggenbergerfries Architekten, das ein architektonisches Objekt, eine Skulptur sein will. Die Kritik behauptet, dass dies nicht gelungen ist: zu viele regionalistische Referenzen, Bilder und Ideen kommen hier zusammen. Alles Weitere bleibt Privatsache. Spurensuche, in: werk, bauen+wohnen, Nr. 10/2011.

Tanz um ein Wirtschaftssymbol in Zug

Der Wettbewerb für den Umbau und die Erweiterung des Theiler-Areals in Zug war ein architektonischer Tanz um ein Wirtschaftssymbol, der ohne klare Grundhaltung zum Paradigma einer beziehungsreichen Architektur und einer Absage an die puristische Lösung nicht zu lösen war. Robert Venturi hätte bestimmt seine Freunde daran, wie Darlington Meier (1. Rang) und Meier Hug (2. Rang) mit einem sowohl-als auch zwischen dem Respekt vor dem Bestand und der eigenen architektonischen Neuinterpretation ihre Lösung gefunden haben. Tanz um ein Wirtschaftssymbol, in: werk, bauen+wohnen, Nr. 6/2011.

Unikat für Risch Rotkreuz

Das Aparthotel (2010) der Architekten Martin und Monika Jauch-Stolz hinter dem Bahnhof in Risch Rotkreuz ist ein urbaner Landgasthof mit einer hybriden Hotel-, Gastronomie- und Freizeitnutzung, der ortsbaulich vor allem für sich selbst dasteht. Urban bedeutet hier eben, dass der Ort zum Wirtschaftsraum ZUGWEST gehört. Die Architektur ist modernistisch. Von den Investitionen in die architektonische Qualität profitiert vor allem der Komfort beim temporären Hotelwohnen: Die Gäste erwarten grosszügige Zimmer, Licht- und Möbeldesign und Kunst am Bett. Unikat für Risch Rotkreuz, in: werk, bauen+wohnen, Nr. 4/2011 zum Thema Manierismen.

Square: Grundsteinlegung in Kloten

Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit sind Territorien, Orte, Standorte, Areale und Architektur hauptsächlich mit Hilfe kommunikativer Erfindungen als  Stadt begreifbar: «Neu-Oerlikon» in Zürich, «Parkside» in Schlieren, «Glattpark» in Glattbrugg, «Square» in Kloten. Die Stadt Kloten hat seit 2009 eine neue städtebauliche Mitte, die den Namen «Square» trägt und den Grundstein für die weitere Zentrumsentwicklung darstellt. Das urbanistische Konzept und die Architektur haben Ernst Niklaus Fausch Architekten beigetragen. Grundsteinlegung in Kloten, in: werk, bauen+wohnen Nr. 10/2010 zum Thema Vorstadt.

Robert Albertin: Hochsitz in Haldenstein

Haldenstein liegt bei Chur. Das Dorf hat zwei Architekten: Peter Zumthor und Robert Albertin. Letzterer hat sein zweites, eigenes Atelier-Wohnhaus gebaut; sicher im räumlich-konstruktiven Entwurf, regionalistisch in der Aesthetik. Der Artikel ist erschienen in: werk, bauen+wohnen, Nr. 4/2010.

Monte Rosa Hütte – glänzend verpackt

Nachhaltigkeit weist der Architektur den Weg in die Zukunft. Die neue Monte-Rosa Hütte SAC auf 2883 Meter über Meer ist dafür ein Beispiel. Am 25. September 2009 wurde sie eröffnet. Die Architektur handelt u.a. von der Selbstdarstellung der ETH und von Verpackungsdesign. Der Artikel ist erschienen in: werk, bauen+wohnen Nr. 12/2009.

Firmensitz Würth International, Rorschach, Gigon Guyer

In der Firmenarchitektur von Würth International geht es um die Aneignung und Legitimation lokaler Räume, Märkte und Beziehungen. In Rorschach bauen Gigon/Guyer den neuen Firmensitz. CEO Michel Kern ist überzeugt davon, dass dies gelingt. Der Text zum internationalen Wettbewerb: Schweiztaugliche Firmenarchitektur, in: werk, bauen+wohnen Nr. 11/2009.

Einfamilienhaus Krell-Origoni, Oberkirch

Junge Architektur startet oft mit dem Bau eines Einfamilienhauses, meistens für Verwandte. Oliver Krell hat seine Chance in Oberkirch genutzt. Wohnturm auf dem Lande, in: werk, bauen+wohnen Nr. 6/2009, Fotos: Andri Stadler, Luzern

Branding ist gute Architektur, was sonst?

Der Kampf um Aufmerksamkeit und Reputation verschmilzt zunehmend mit dem Konkurrenzkampf um Märkte. Diese Situation verändert die Bestimmung des Bauens und wie darüber berichtet wird. Hinter Plastikwörtern wie Brand-Scapes, Markenarchitektur oder Corporate Architecture verbirgt sich ein gemeinsames Phänomen: Gute Architektur ist gutes Branding, in: werk, bauen +wohnen 7-8/2008, p.64ff.

Sportarena für Luzern:  Vorposten einer Stadtregion

Luzern ist eine Stadt der Türme. Die neue Stadtregion benötigt ebenfalls bauliche Zeichen, die in die Höhe ragen. Das Erste setzt Daniel Marques mit seiner Sportarena. Der Investoren-Wettbewerb war eine luzernische Angelegenheit: Vorposten für ein künftiges GrossLuzern, in: werk, bauen +wohnen 9/2007.

Frauensteinmatt: Wohnen für alle Generationen

Marius Hug und Michael Meier, ein so genannt junges Büro, haben in Zug einen wegweisenden Wettbewerb für ein Generationen übergreifendes Wohnen gewonnen. Das Verfahren gab zu reden. Realisiert wird bis 2011. Zentrum ohne Mitte, in: werk, bauen +wohnen 7-8/2005.

Zur Krise des Wissens über die Stadt

Es ist das Jahr 2000: In Pontresina treffen sich die Global Player der Architektur zum Thema “Global City versus Local Identity”. In Manchester lädt das Royal Institute of British Architects (RIBA) zur Konferenz “City 2K+”. In Venedig titelt die Architekturbiennale ihren Diskurs mit “Less Aesthetics more Ethics”. Den drei Veranstaltungen gemeinsam ist die Fragestellung, wie Geld, politischer Wille und gute Architektur aufeinander treffen können. Hinter der Diskussion über das “Für oder Wider die Stadt” macht sich ein neuartiges Thema breit: Die Krise des Wissens über die Stadt. Entwerfen und Forschen in und an der Stadt: Ein Augenschein in Manchester und Pontresina, in: der Bogen, Journal der Bauhaus-Universität Weimar, 7/2000, p. 32f.

Neue Seilschaften

Bigness, wie Rem Koolhaas den Begriff versteht, ist nicht nur eine Frage der Grösse eines Bauwerks. Es geht auch um die Komplexität von Aufgaben in der Architektur und im Städtebau. Und um neue Seilschaften zwischen den Disziplinen. In Pontresina hat Rem Koolhaas zwei seiner Mitstreiter präsentiert: den Grafikdesigner Bruce Mau und den PR-Mann Mark Leonard. Architektur auf der Suche nach neuen Seilschaften: in: Luzern heute, 30.9.1999, S. 16.

KKL Luzern: Ein Bildprojekt

Die Erfolgsgeschichte rund um das KKL Luzern von Jean Nouvel ist auch eine Bildergeschichte. Gedanken über die ästhetisch-politische Verwandlung einer bildlich dargestellten städtebaulichen Vision in eine Legende. Bildlegende, in: werk, bauen + wohnen 9/1998, S. 30-32.