Himmel über Haldenstein

Regisseur Wim Wenders durfte ein paar Tage bei Architekt Peter Zumthor in Haldenstein einkehren. Herausgekommen ist ein klischeehafter Kurzspielfilm über einen prominenten Architekten, der sich nicht für die Aussensicht auf seine Person interessiert und dennoch in seinem Atelier für Wim Wenders als Schauspieler auftritt. „Notes from a day in a life of an architect“ dokumentiert den seit Le Corbusier bekannten und brisanten Wettbewerb um Reputation und die Macht der Bilder in der Architekturproduktion: Zumthor will besser verstanden werden, Wenders besser verstehen, im Film geht es um Selbstdarstellung und die Kooperation zweier Freunde. Geplant ist eine mehrjährige Zusammenarbeit.

Titelbild: Neue Road Movies GmbH, Berlin. Film Stills: Büro für Stadtfragen 2012.

(sta) Wer an der Architekturbiennale 2012 in Venedig den Weg in die hinterste Ecke des Arsenale auf sich nahm, um in Wim Wenders Film „Notes from a day in a life of an architect“ Peter Zumthor in seinem Atelier in Haldenstein beim Kaffeekochen, Referieren und Zeichnen zu beobachten, gehört zu einem exklusiven Publikum: Der Film, eine Coproduktion des Ateliers Zumthor und Wim Wenders („Himmel über Berlin“), wurde ausschließlich an der Biennale gezeigt. Veröffentlichungen auf DVD oder Blue Ray seien nicht geplant. Auch nicht als Ausleihe für eine Filmkritik, wie die Produktionsfirma Neue Road Movies GmbH in Berlin auf Anfrage mitteilt. Pressematerial gibt es ebenso wenig, immerhin werden ein paar Filmstills zur Verfügung gestellt.

Mediale Gerüchteküche

Gerüchte in den Medien, die sich um eine Personen drehen, sind ein Hinweis auf ihre Prominenz. Peter Zumthor und Wim Wenders („als Junge wollte ich selbst Architekt werden“) sind beide prominent. Die Medien und ihre Konsumenten – also wir – brauchen prominente Menschen, weil sie uns in guten und schlechten Zeiten nicht nur unterhalten, sondern vor allem erhalten bleiben. Damit dies gelingt, müssen Geschichten erzählt werden, idealerweise als Fortsetzung. Um die Nachfrage zu befriedigen, entstehen Geschichten um die Prominenz nicht selten aufgrund von Gerüchten, so auch die Filmgeschichte über Wim Wenders und Peter Zumthor. Die Mitteilung kam nach Aussagen der Redaktion direkt aus der Heimat des Architekten: Am 7.7.12 berichtete die Südostschweiz anlässlich eines geplanten Museumsbesuchs mit Zumthor in Bregenz aufgrund der „zufälligen“ Begegnung mit Wim Wenders exklusiv: „Zumthor wird zum Filmstar. (…). Der international bekannte Regisseur Wim Wenders widmet seinen neuen Film dem Bündner Architekten Peter Zumthor. Die Arbeiten an dem Werk werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Einen Vorgeschmack auf den Film gibt es bereits ab August an der Biennale in Venedig: einen Kurzfilm.“ Am 9. Juli folgte das Interview der „zwei Stars und Freunde“ in den News auf Tele Ostschweiz: Peter Zumthor sieht in der Zusammenarbeit eine Chance für sich selber und sein Arbeit: „Ich erhoffe mir, dass man gut sieht, wie ich eigentlich arbeite, (…) es gibt so viele falsche Schlagzeilen über Peter Zumthor. Ich erhoffe mir, dass man darin den wirklichen Peter Zumthor sieht“. Auch Wim Wenders will der Sache auf den Grund gehen: Ich will den ganzen Vorgang von der Idee bis zur Fertigstellung begleiten und in 3D aufnehmen. Deshalb handelt es sich um ein Langzeitprojekt“. Trotzdem wurde wenige Tage später eine weitere Meldung auf der Plattform archdaily.com als Gerücht bezeichnet: „It has been confirmed by Studio Wim Wenders and Atelier Peter Zumthor & Partners, that the news of Wim Wenders devoting his new 3D documentary film on architecture to Peter Zumthor was in fact a rumor. Although Wenders will be conducting an artistic interview film with Zumthor for the upcoming 2012 Venice Biennale, it has nothing to do with his feature documentary. The Biennale interview film and the 3D documentary on architecture are two separate projects.“

Ein paar Tage später nahmen die Schweizer Medien die Geschichte gleich im Rudel auf. So am 31.07.2012, 16:53 Uhr, das Hochparterre online mit Bezug auf den Tagi: „Der deutsche Regisseur Wim Wenders arbeitet derzeit an einem Spielfilm über den Schweizer Architekten Peter Zumthor. Für die diesjährige Architektur-Biennale in Venedig realisiere Wenders zudem einen kurzen Film mit dem Titel «Peter Zumthor at work».“ Der Tagi wusste aus einer Mitteilung aus dem KUB in Bregenz, dass dazu in Bregenz bereits Filmaufnahmen gemacht wurden. Gleichentags lieferte das Schweizer Fernsehen einen Beitrag: „Wenders Werk soll den Titel «Peter Zumthor at work» tragen. Zunächst will der bekannte Filmemacher als Vorspann dafür einen kurzen Film für die diesjährige Architektur-Biennale in Venedig realisieren.“ Trotz einer weiteren Recherche durch Artinfo Deutschland blieben die genauen Absichten der Zusammenarbeit über den Sommer 2012 hinaus unklar: „Wie sich auf Nachfrage von ArtInfo Deutschland am 14. August herausstellte, ist das Projekt (Anm: ein Spielfilm über Zumthor) bislang allerdings nur eine Idee und hat mit dem Film für die Biennale nichts zu tun“. Alles klar?

Common Ground: Aufmerksamkeit

„Common Ground“, so lautete der Titel der 13. Architekturbiennale in Venedig. Er entstand aus dem Gespräch zwischen Richard Sennett und David Chipperfield, dem Kurator der 13. Mostra. Chipperfied wählte das Thema als kritische Infragestellung der bestimmenden Themen unserer Zeit: Individualismus, Privilegien, Spektakel, das Spezielle. Mit einem Common Ground hat „Notes from a day in a life of an architect“ vordergründig gar nichts zu tun. Das Objekt, um das es gemäss Filmtitel geht, ist ein Tag im Leben von Peter Zumthor. So weit so gut. Nun ist Peter Zumthor nicht irgend ein Architekt und Wim Wenders nicht irgend ein Regisseur. Ersterer ist eine Persönlichkeit, die mit Hilfe der Medien zu polarisieren weiss, ebenso vehement als Sieger und kultureller Botschafter seiner Disziplin, wie als vermeintliches Opfer in der Niederlage gegenüber der Politik oder gegenüber dem Unverständnis und der Kulturlosigkeit in Sachen Architektur. Allein Peter Zumthors Auszeichnungen, Projekte und Mediengeschichten liefern genügend Anschauungsmaterial dafür, dass die Programmierung und Realisierung von Architektur heute nicht nur im Wettbewerb um Ideen, Märkte und den talentiertesten Nachwuchs, sondern ebenso von der Pflege der eigenen öffentlichen Reputation abhängen. Peter Zumthor weiss genau, nach welchen Regeln die Aufmerksamkeit um seine Person zur harten Währung wird, die es ihm erlaubt, weltweit aussergewöhnliche Aufträge anzunehmen. Mit dieser – zugegeben etwas mutigen – Behauptung gelingt es doch noch, eine Verbindung zwischen dem filmischen „arstistic interview“ von Wim Wenders und dem Titel der Biennale-Ausstellung zu machen, und zwar so: In „Notes from a day in a life of an architect“ werden nicht nur zwei Stars ihres Fachs gezeigt, der Film repräsentiert gleichzeitig jene Sphäre der Konkurrenz um Öffentlichkeit, die längst zum kulturellen Common Ground heutiger Architekturproduktion dazu gehört.

 

In einer Zeit, in der Medien ihre Beiträge zunehmend personalisieren, gilt für die Kulturkritik umso mehr die Proseminarweisheit, dass das Werk und die Person voneinander getrennt zu betrachten sind. Löst der Kurzfilm deshalb ungute Gefühle aus, weil er Person und Werk ausdrücklich miteinander verbindet? Vielleicht. Offensichtlich ist, dass sich das „künstlerische Interview“ von Wenders dadurch legitimiert, indem es unmittelbar und exklusiv am Ort des kreativen Geschehens gedreht wurde: Drehort, Einstellungen, Werk und Hauptdarsteller Zumthor sollen als Gesamtkunstwerk wahrgenommen werden. Dass dies im Gesamteindruck nicht gelingt, mag auch damit zu tun haben, dass sich mit dem Filmbeitrag gleich zwei Autoren selbst in den Mittelpunkt zu stellen scheinen: der Regisseur mit seiner bekannten Handschrift und der Architekt als Hauptdarsteller. Lerne: Nicht nur wir Medienkonsumenten brauchen die Prominenz, sie hält sich auch gegenseitig ganz gerne am Leben. Stichwort: CO-Branding. Wozu, wenn nicht zur Selbstdarstellung, sollte sich ein Architekt vom Format eines Peter Zumthor an seinem privaten Arbeitsplatz überhaupt exklusiv zuerst beim Kaffeekochen, dann beim Handzeichnen, Referieren und schliesslich beim Herumstöbern im eigenen Garten filmen lassen? Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber: Hat sich da nicht sogar der Regisseur selbst für einen kurzen Augenblick in der Glasfassade des Ateliers gespiegelt?

Architekturgötter

Damit das Geschäft um Aufmerksamkeit und Reputation funktioniert, muss ein guter Architekt, der über die Staatengrenzen hinaus arbeiten will, über kurz oder lang zu einem prominenten Architekten werden. „Auch Götter brauchen Glocken, um gehört zu werden“, hat ein ehemaliger Bundesrat einmal gesagt. Medienleute, kulturkritische oder einfach nur neidische Stimmen nehmen bei zunehmender Prominenz von Kolleginnen und Kollegen, zurecht oder zu unrecht, wenig schmeichelnden Begriffe wie „Stararchitekt“ oder „Architekturgott“ in den Mund. Regisseur Wim Wenders und Schauspieler Peter Zumthor tragen mit dem Film wenig dazu bei, dass beim Publikum des Kurzfilms solche oder ähnliche von der Medienlogik getragene Gedanken gerade nicht entstehen. Im Gegenteil: Man könnte dem Film unterstellen, dass hier zwei Freunde absichtlich und lustvoll über das Klischee „Stararchitekt“ improvisieren: Die düstere Lichtsituation, die Art und Weise wie Wenders in seinen Kameraeinstellungen das Atelier, die Person Zumthor, seinen Kopf, seine Gestik, die zeichnende Hand, das Skizzenbuch einfängt, schafft eine atmosphärische Grundstimmung, die den Zuschauer geradezu dazu auffordert, im Architekten jenen gottähnlichen Meister seines Fachs zu erkennen, der in der abgedunkelten Atmosphäre seines Ateliers mit Geist, Stift und Licht wieder und wieder architektonische Sensationen erschafft. Der Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist Hanspeter Gschwend hat in der Anfangszeit der globalen Architekturproduktion, vor über zehn Jahren am Architektursymposium in Pontresina, vergleichbare Images von Architekten passend dazu so kommentiert: „Unter den kreativen Menschen sind die Architekten die gottähnlichsten. Wie Gott langweilen sie sich alleine. Da sie aber mit andern Menschen nur begrenzt zurechtkommen und ob ihrer Unvollkommenheit oftmals fast verzweifeln, schaffen sie sich ihre eigenen Welten. Sie suchen die Vollkommenheit im Habitat, das sie vollkommen erschaffen möchten.“

In guter Gesellschaft

Selbst ernannte „Autorenarchitekten“ wie Peter Zumthor nehmen für sich tatsächlich in Anspruch, architektonisch Vollkommenheit und Besonderheit zu schaffen. Es geht dabei nicht mehr um Stil, sondern dem Autor explizit um die spezifische Interpretation einer ausgewählten Aufgabenstellungen an einem speziellen Ort – für einen speziellen Kunden. Mit dem Selbstbild des Schöpfers vollkommener Orte trägt der Autor im Wettbewerb um Aufmerksamkeit wesentlich zu seinem Status als Stararchitekt bei, zu jener Wahrnehmung eines prominenten Gestalters also, der durch seine öffentlich legitimierte Bedeutung und Definitionsmacht als Individuum, Künstler und – in Analogie eines gleichzeitig unerreichbaren und prominenten Herrschers seiner Disziplin – über den alltäglichen Dingen, Aufgaben und Lösungen steht und dafür seine öffentliche Aufmerksamkeit zugesprochen erhält. „Sind Sie auf dem Weg zum Stararchitekten?“, wurde Peter Zumthor 2009 in einem persönlichen Interview nach der Verleihung des Pritzkerpreises vom Sender deutschewelle gefragt: „Ich weiss nicht genau, was das ist,“ so Zumthor auf die Frage, „Stararchitekt ist eine Aussenansicht, die Innenansicht ist unsere Arbeit.(…). Ich habe keinen Blick von Aussen auf meine Arbeit und der tut mir auch nicht gut, und den suche ich auch gar nicht. Alles kommt von Innen heraus“. Jacques Herzog, ebenfalls Pritzkerpreisträger, hat für sich ebenfalls erkannt, dass die durch Massenkommunikation erlangte Reputation zwar gut für das Geschäft ist, jedoch gleichzeitig nicht ohne Widerspruch zum eigenen Selbstverständnis steht: „Herr Herzog: Sind Sie ein Gott? Was soll diese Frage?(…) Bis jetzt war ich ein Stararchitekt, jetzt soll ich sogar noch ein Gott sein. Mir fällt dazu nichts ein. Sie haben enorme Macht. Nein. Tatsache ist allerdings, dass die Architekten, die weltweit Aufträge haben, inzwischen medial viel präsenter sind als früher. Das hat es so noch nie gegeben. Der Vorteil ist, dass man so unglaubliche Projekte bekommt, der Nachteil, dass man viel häufiger, viel intensiver kommunizieren muss. (…). Das Kerngebiet muss immer die Architektur sein, sonst verliert man seine Glaubwürdigkeit. “ (Das Magazin, Nr. 44, 2005, Seite 6.).

Tabu Selbstdarstellung

Im Kurzfilm von Wenders geht es auch um Architektur. Der Versuch einer kritischen Annäherung an den Kurzfilm lenkt die Aufmerksamkeit jedoch mehr auf die Tatsache, dass Stararchitekten wie Zumthor nicht gerne über ihre Aktivitäten im Dienst der eigenen Reputation reden. Selbstdarstellung ist ein Tabuthema. An ihre Stelle tritt hier bei Peter Zumthor und Wenders der ebenso naive wie vernebelte Versuch, mit Hilfe einer intellektuell und fachlich anspruchsvollen Massenkommunikation (und dazu gehört auch ein Film von Freund Wenders) das Selbstbild mit dem Fremdbild gleichzusetzen: Peter Zumthor will von der Welt „richtig“ verstanden werden. Und Wenders glaubt, er könne ihm und seinem Publikum bei diesem Unterfangen helfen.

Blickwechsel: Bei Le Corbusier wurde der 100. Jahrestag seit der Gründung seines Ateliers in La Chaux-de-Fonds zum Anlass, um in seinem Werk, in seinem Werdegang und in seiner Selbstdarstellung die Macht der Massenmedien zu thematisieren. Die Ausstellung und insbesondere der Katalog „Le Corbusier und die Macht der Fotografie“ (Deutscher Kunstverlag 2012) dokumentieren eindrücklich, frisch und unverkrampft, wie Le Corbusier lange vor anderen Vertretern seiner Zunft die Macht des fotografischen Bildes und des Films dazu genutzt hatte, um seine Rolle, seine Vorstellungen und seine Gebäude weltweit zu propagieren. Zudem erfährt man, dass LC als „geheimer Fotograf und Filmschaffender“ in den 1930er Jahren zahlreiche Aufnahmen von sich selbst gemacht hat, auf denen er nackt oder halbnackt zu sehen ist. Ob Zumthor und HdM ebenso neugierig und narzistisch mit Medien experimentieren, interessiert nicht. Interessanter ist der Gedanke, den Kurzfilm den aktuellen Formen der Selbstdarstellung in der obersten Architekturliga gegenüber zu stellen. Sie sind in der Praxis weniger brisant als Aktaufnahmen, dafür umso umfassender und wirksamer als die zur Schau gestellte, personifizierte Kooperation zwischen Wenders und Zumthor. Die professionelle Kommunikation findet bei Zumthors Kolleginnen und Kollegen heute abgestimmt statt – „crossmedia“ – z.B. gleichzeitig im Kino, im Fernsehen, in Zeitungen und Zeitschriften, zwischen Buchdeckeln, an Konferenzen, auf Podien und in Museumsräumen. Etwa dann, wenn HdM, wie gegenwärtig im Schweizerischen Architekturmuseum in Basel (S AM, bis 1. April), gleichzeitig als Gönner, als Mitglied des Stiftungsrats und als einer der Hauptdarsteller in der Ausstellung „Bildbau. Schweizer Architektur im Fokus der Fotografie“ auftreten. Das Beispiel zeigt: Wichtiges Indiz für die Wirksamkeit und Folge von gesponserten und entsprechend kontrollierbaren Formen der Selbstdarstellung ist die Absenz von Kritik. In der Ausstellung im S AM fehlt die inhaltliche Offenheit, Spannung kommt keine auf. So scheint die Tatsache, dass Wenders Film „Notes from a day in a life of an architect“ für eine nachträgliche Filmkritik gar nicht zur Verfügung steht, eigentlich nur logisch.

Ob es für den Architekten Peter Zumthor, „stellen sich beim Entwerfen eher einen neugierigen Buben vor“ (Zumthor über Zumthor als Entwerfer), nun mehr Muss, Lust, Neugier oder einfach pragmatisches Kalkül bedeutet, in einem Spielfilm von Wim Wenders aufzutreten, bleibt eine offene Frage, die Peter Zumthor selbst wohl kaum öffentlich beantworten wird. Man muss trotzdem kein Filmkritiker sein, um in „Notes from a day in a life of an architect“ zu erkennen, dass der Architekt Zumthor, den die Aussensicht auf seine Person nicht interessiert, als Mensch trotzdem nicht ungern als prominenter Schauspieler in der eigenen Kaffeküche auftritt. Daran ist überhaupt gar nichts auszusetzen, höchstens, dass der kurze Spielfilm, der wegen Wim Wenders Spielfilm-Szenografie im Co-Branding mit dem Architekten einige Klischees zur Aura eines Architekturstars transportiert, dadurch ästhetisch noch zusätzlich überdreht.

Unbeantwortet blieb trotz mehreren Medienberichten die Frage, ob die beiden tatsächlich an einem abendfüllenden Filmprojekt arbeiten. Haldenstein liess dazu auf Anfrage am 3. Dezember per E-Mail doch noch eine offizielle Mitteilung verlauten: „Es ist tatsächlich eine grössere Zusammenarbeit von Peter Zumthor und Wim Wenders geplant. Für dieses Projekt wird es dann sicherlich auch umfangreichere Presseinformationen geben.“ Wim Wenders hat in seinem Fernsehinterview vom 9. Juli dazu eine klarere Vorstellung formuliert. Ein Grund mehr, sich auf die Fortsetzungsgeschichte zu freuen.

Ein Gedanke zu „Himmel über Haldenstein

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